Frühe Bildskulpturen

In Gerd Mattheis' frühen Arbeiten tritt die surrealistische Grundidee am deutlichsten zutage. In den Arbeiten, die ab den 1970er Jahren entstanden, erweist sich Mattheis als Fabulierer voller überbordender Ideen. Die Mischung aus teilweise bemalen Bildtafeln, die mit körperlichen Elementen plastisch ausformuliert werden, erweisen sich als Vexierbilder menschlicher Gegenwelten. Surreal-psychedelische Landschaften und Traumgebilde verweisen auf das machtvolle Unterbewusste. Diese Arbeiten entstanden aus der intensiven Auseinandersetzung mit fernöstlicher Vergeistigung, speisten sich aus dem "Blick hinter die Kulissen" des menschlichen Geistes. Das Träumen als Entkörpern trieb Gerd Mattheis in diesen Arbeiten als sinnliches „Sichtbarmachen“ voran. © Florian L. Arnold