Holzskulpturen

Das Vokabular der zunächst mit einer Kettensäge angelegten und dann durch Schnitzen und Schleifen immer weiter verfeinerten Figuren aus Holz ist das stilisierte menschliche Bein – ein Sinnbild natürlich für den menschlichen Drang, voranzukommen und sich zu entwickeln. Matthes wäre nicht Mattheis, würde er nicht auch hier mit einem Augenzwinkern das Ernste formulieren: Doppelbödig wuchert der Fuß einer Skulptur zum monumentalen Beil aus, wird bei einer anderen Figur der „Kopf“ zum Spiegel – in den der Betrachter der übermannsgroßen Figur freilich nicht hineinschauen kann. Der Optimist Mattheis lässt natürlich auch eine Figur in das ägyptische Lebenssymbol „Ankh“ münden. © Florian L. Arnold