Stahlfiguren

Konsequenterweise geht der Künstler, nachdem er bereits in den vorigen Werkgruppen zu geschweißten Skeletten als Figurengerüst gefunden hat, nun ab dem Jahr 2000 dazu über, die gesamte Figur aus Metall zu gestalten. Die Figuren entstehen aus etwa 5 Millimeter dickem Baustahl, die in einer Art „Flechtwerk“ geschweißt die Figur entstehen lassen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Figuren gewinnen an Höhe, sind statisch befreit von allem Realitätszwang. So können sie – wie vor dem Gebäude des Langenauer Architekturbüros Graf und Völk – tatsächlich in übermenschliche Dimensionen wachsen und, sie künden von heiterer Befreiung von aller Erdenschwere.